Der Japankäfer gehört zu den gefährlichsten invasiven Schädlingen Europas. Seit seiner Einschleppung 2014 verbreitet er sich rasant über Flug- und Transportwege. In Italien begann sein Vormarsch, 2017 erreichte er das Tessin, und seit 2023 treten erste stabile Populationen in der Nordschweiz auf. Sein weiteres Vordringen in Europa ist nur eine Frage der Zeit.
Mit über 400 Wirtspflanzen – darunter Weinreben, Mais, Soja, Apfel und Kirsche – richtet der Japankäfer enorme wirtschaftliche Schäden an. Ganze Ernten können ausfallen. Während Duftstofffallen helfen, die adulten Käfer im Sommer zu erfassen, verbringen die Tiere den Großteil ihres Lebenszyklus als Larven im Boden – schwer nachweisbar und oft erst sichtbar, wenn der Schaden bereits entstanden ist.